Ehrung für Streuobst-AG

Mit Urkunde (v.li.): Sabine Winkler, Christian Meyer, Anna-Maria Rösner und Joachim Feldkamp. (Foto: : Simona Bednarek)
Mit Urkunde (v.li.): Sabine Winkler, Christian Meyer, Anna-Maria Rösner und Joachim Feldkamp. (Foto: : Simona Bednarek)
Mit Urkunde (v.li.): Sabine Winkler, Christian Meyer, Anna-Maria Rösner und Joachim Feldkamp. (Foto: : Simona Bednarek)
Mit Urkunde (v.li.): Sabine Winkler, Christian Meyer, Anna-Maria Rösner und Joachim Feldkamp. (Foto: : Simona Bednarek)
Mit Urkunde (v.li.): Sabine Winkler, Christian Meyer, Anna-Maria Rösner und Joachim Feldkamp. (Foto: : Simona Bednarek)

Die Preisträger und Teilnehmenden des Niedersächsischen Umweltpreises 2024 wurden durch den Umweltminister Christian Meyer und die Vorstandsvorsitzende der Bingo Umweltstiftung, Thordies Hanisch, im Alten Rathaus Hannover ausgezeichnet und geehrt. Zu den Wettbewerbsteilnehmern gehörte auch die Streuobst-AG vom Heimatverein Wunstorf. Ihr eingereichter Beitrag: „Naturschutz vor der eigenen Haustür – Mach mit, weck sie auf! Streuobstwiesen im Dornröschenschlaf. Schaffung siedlungsnaher Naturerlebnisräume.“ Die Wunstorfer Arbeitsgemeinschaft erreichte mit ihrem Beitrag zwar nicht den vordersten Platz der Preisträger, aber wurde per Urkunde für ihr Engagement besonders geehrt.

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung zeichnete in diesem Jahr Projekte aus, die sich in besonderer Weise um eine ökologische Aufwertung von Städten und Gemeinden bemüht haben. Die Preise gingen an fünf ehrenamtliche Organisationen aus ganz Niedersachsen. Die durchgeführten Projekte reichten von einem Parkplatz mit belastetem und verdichtetem Untergrund der zu einem grünen Pausenhof umgewandelt wurde, über das Projekt „LebensRaum Friedhof“, bei dem ein Friedhof naturnah gestaltet wurde. „Besonders beeindruckend ist das Projekt, das völlig zurecht den ersten Preis gewonnen hat“, erklärt Anna-Maria Rösner, die AG-Leiterin aus Wunstorf. „In Osnabrück hat sich die Gemeinnützige UG-Umweltschutz und Lebenshilfe für das Projekt 500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück stark gemacht.“ 153 Projekte wurden realisiert. Sie reichten von Feuchtbiotopen über Vogelschutzhecken und Streuobstwiesen bis hin zu Tiny forests.

Die Wertschätzung, die das ökologische Ehrenamt an diesem Tag erfahren hat, sei sehr warmherzig und motivierend gewesen, berichtet Rösner. „Zu sehen, was andere Vereine und Gruppen leisten, zeigt auf, was alles möglich sein kann.“ Durch das Artensterben und die Klimakatastrophe sei jede Aktion wichtig und mache keinen Unterschied.


Winfried Gburek
Winfried Gburek

Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt

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