Stets im Wechsel bewertet die Jury in einem Jahr die Vorgärten, im nächsten die Balkone. Zu vier bis fünf Rundfahrten würden sie aufbrechen, erklärten die Preisrichter Karl-Heinz Spreen, Helmut Vogel und Ursula Smits (Verkehrsverein Stadthagen), Dieter Kellermeier (Gartenbauverein) sowie Eckert Hockner von der Stadtverwaltung. Dabei sei die Größe des Gartens nicht entscheidend, sondern die Farbigkeit, üppige Blütenpracht sowie der Pflegezustand. Der Wettbewerb sei ein „Langstreckenlauf”. Bis zum Herbst wird die Jury die in die engere Auswahl gezogenen Gärten bei ihren Rundfahrten wiederholt in Augenschein nehmen. Entsprechend müssen die Beete durchgängig gut in Form sein, um eine Chance auf einen Preis zu haben. Grundbedingung ist, dass die Gärten von außen zu sehen sind. Dazu steht die Blütenpracht im Mittelpunkt. Zweifellos gebe es beeindruckende Gärten mit wenig Blühendem. Nach dem Motto „Stadthagen blüht auf” würden jedoch gezielt Gärten bewertet, die nach außen sichtbar mit vielen Blüten beeindrucken, erklärten Karl-Heinz Spreen und der Vorsitzende des Verkehrsvereins Karl-Heinz Hepe. Gern nimmt die Jury Hinweise auf hübsche Gärten entgegen, auch von den Besitzern. Die Preisverleihung wird dann im Oktober erfolgen.Foto: bb