Am großen Tag, der Vergabe der Abschlusszeugnisse, erinnerten sich Lehrkräfte und Schüler an die gemeinsame Zeit, Höhepunkte und Herausforderungen zurück. Bei den Unterrichtseinheiten, der Erstellung von Konzepten, Übungsstunden und Projektwochen mussten der VZ 47 einige Kilo Weingummi und literweise Kaffee als Nervennahrung herhalten, um den Schülern den Tag zu versüßen und kleine Formtiefs auszugleichen. Schüler der VZ 48 lehnten das Resümee ihres Lernverlaufs an das „Berliner Modell” aus der Pädagogik an, das ihnen während ihrer Ausbildungszeit quasi in Fleisch und Blut übergegangen ist und in dieser Anwendung für Lacher auf allen Seiten sorgte. D
ie Klassenlehrerin der VZ 48, Kristina Lange, bestätigte ihren ehemaligen Schülern Engagement und Verantwortung und gab ihnen gute Wünsche mit auf den Weg in ihren künftigen Berufsalltag. „Mut, Kraft und Elan beim Neubeginn - seid nicht ziellos, aber neugierig und mutig.” Reichlich Mühe, Kraft und Überzeugung haben bisher alle Schüler investiert, um in diesem anspruchsvollen Berufszweig voranzukommen und seinen Anforderungen gerecht zu werden.
Auch wenn laut Schulleiter Rolf Sielemann „Noten lediglich ein Anhaltspunkt” sind, riefen er und Kollegin Marianne Beddige dennoch die besten Schüler des Jahrgangs abschließend gesondert auf: Spitzenreiter ist Elfi Müller (1,3), Zweitbeste Doris Henning (1,6) und den drittbesten Durchschnitt erreichte Merle Wolf mit 1,8. „Wir habens gerafft und nun auch endlich geschafft”, hieß es in der Abschlussrede der Klasse VZ 47. Die Absolventen haben nun allen Grund, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken: 90 Prozent von Ihnen haben bereits einen festen Arbeitsvertrag in der Tasche.Foto: nb