(Vehlen) | Schaumburger Wochenblatt

PD Dr. Kai Timrott, Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter Darmkrebszentrum Schaumburg. (Foto: Agaplesion)

Patientenuni informiert über Darmkrebs – Expertenvortrag zur Früherkennung und Behandlung

Am Mittwoch, den 19. März um 18 Uhr, laden die Chefärzte Dr. Michael Hecht und PD Dr. Kai Timrott zu einem informativen Abend über Darmkrebs in die Volkshochschule Schaumburg ein. Die Veranstaltung der Patientenuni Schaumburg widmet sich der Früherkennung und den Behandlungsmöglichkeiten dieser häufigen Krebserkrankung. Besonders heimtückisch ist, dass die Krankheit im Anfangsstadium oft keine Symptome zeigt und daher unentdeckt bleibt. Die Früherkennung spielt deshalb eine entscheidende Rolle. Darmkrebs entwickelt sich fast immer aus Darmpolypen, die sich in der Schleimhaut des Dickdarms bilden. Eine effektive Vorbeugungsmaßnahme ist die Darmspiegelung, bei der Polypen entfernt werden können.
Der nächste Termin für das Speeddating im Agaplesion steht. (Foto: privat)

Ausbildungs-Speed-Dating

Wie die Ausbildung zum Pflegefachmann/ -frau (m/w/d) an der Berufsfachschule Pflege des Agaplesion aussieht, können sich Interessierte am 12. März ansehen. Das Klinikum Schaumburg lädt in der Zeit von 15 bis 16.30 Uhr zum Ausbildungs-Speed-Dating ein und bietet die Möglichkeit, sich einen der offenen Ausbildungsplätze für dieses Jahr zu sichern. Alternativtermine finden am 2. April und 7. Mai ebenfalls von 15 bis 16.30 Uhr statt. Beim Ausbildungs-Speed-Dating gibt es neben Infos rund um die Pflege-Ausbildung auch eine Führung durch Berufsfachschule Pflege und Klinikum. Eine Anmeldung zum Speed-Dating ist nicht erforderlich. Für Rückfragen steht der Schulleiter der Berufsfachschule Pflege, Dominik Janze, zur Verfügung (05724-95 807805, bfs-pflege.ksl@agaplesion.de). Dort können sich auch Interessierte melden, die das AusbildungsSpeed-Dating vor Ort nicht mitmachen können.
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Die Krankenhausbetriebsleitung und weitere Mitarbeiter des Klinikums Schaumburg setzen beim Protesttag in Hannover ein Zeichen. (Foto: Borchers, Bastian)

„Inflationsausgleich dringend nötig”

Die Lage sei so kritisch, dass es gelte, unkontrollierte Krankenhausinsolvenzen und Versorgungsverschlechterungen abzuwenden sowie eine „sofortige Beseitigung der strukturellen Unterfinanzierung der deutschen Krankenhäuser einzufordern“, so die DKG. „Einer Forderung, der auch wir uns als AGAPLESION gAG anschließen. Die Reformdiskussionen des derzeit amtierenden Gesundheitsministers Lauterbach haben bereits zu schwerwiegenden und irreversiblen Eingriffen in die bislang hervorragende Gesundheitsversorgung in Deutschland geführt. Nichts weniger als die medizinische und pflegerische Qualität sowie der freie Zugang zur Gesundheitsversorgung, möglichst schnelle Behandlungstermine und die Freiheit selbst eine Einrichtung auszuwählen, stehen auf dem Spiel“, mahnt Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender der AGAPLESION gAG in einer Pressemitteilung des AGAPLESION EV. KLINIKUM SCHAUMBURG. Auch das Haus in Vehlen steht vor wirtschaftlichen Herausforderungen, wie Geschäftsführerin Diana Fortmann schildert. „Die Entwicklungen im Krankenhaussektor spiegeln sich auch in unserem Klinikum wider und so gelingt leider keine weitere wirtschaftliche Konsolidierung“, betonte sie in der Mitteilung. Gründe hierfür seien unter anderem die gestiegenen Kosten in den meisten Wirtschaftsbereichen des Klinikums. Diese könnten nicht weitergeben werden, da das Klinikum keinen Einfluss auf die gesetzlichen Vorgaben zur Preisbildung habe. „Die Schere zwischen Kosten und Einnahmen wird immer größer. Es muss dringend ein Inflationsausgleich erfolgen“, erklärte Fortmann. Und fügte hinzu: „Deshalb unterstützen wir die von der DKG initiierte Kampagne ‚Alarmstufe ROT: Krankenhäuser in Gefahr‘.“
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