Im Frühjahr hatte der gewohnte Querschnitt aus hiesigen Ateliers noch abgesagt werden müssen, weil ihr Leiter plötzlich schwer erkrankt war. Doch den neuen Elan spürten nicht nur die Gäste der Vernissage. Man muss nur ein wenig Zeit mitbringen, wenn man an einem der kommenden Wochenenden die Schau besuchen will. 16 Aussteller sind dabei, darunter drei Gäste wie die aus Lehrte stammende Eva Bellack. Was sie in einem Teil des großen Saals aufgereiht hat, lässt Betrachter stutzen: Es ist kein Bild und auch keine der sonst aus Holz oder Stein geschaffenen Plastiken. Bellack verarbeitet Papier zu dreidimensionalen Objekten: schüsselähnliche Gebilde, große Tropfen, die von der Decke hängen, und Bäume, deren metallenes Geäst von Papierfasern überzogen ist. Neben Projektleiter Günter Langer, der selbst aus Lauenau stammt, und der Papierkünstlerin Bellack sind Ute Berardinelli, (Stadthagen), Lonny Deppe (Meerbeck), Renate Gänsslen (Barsinghausen), Renate Gottschalk (Bückeburg), Martina Grandhomme (Rinteln), Rula Grunwald (Isernhagen), Ramona Heine (Stadthagen), Hans-Jörg Hamann (Hülsede), Anka Knechtel (Bückeburg), Heiko Knechtel (Bückeburg), Larissa Mattheis (Seelze), Siegfried Schubert (Wedemark), Ute Strebost (Stadthagen) und Elke Willruth (Barsinghausen) vertreten. Die Ausstellung ist noch bis Montag, 3. Oktober, jeweils sonnabends von 14 bis 18 Uhr sowie sonntags und am Feiertag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die nicht barrierefreien Ausstellungsräume erreichen Besucher durch den Innenhof des Lauenauer Gewerbeparks, Carl-Sasse-Straße 3. Der Zugang ist auch von der Plaza aus ausgeschildert. Foto: al