„Alle müssen über eine Lösung nachdenken”, verlangte Wehl, „sonst geht es nicht mehr weiter”. Doch nach eigenen Angaben ist bislang niemand in Sicht, wer künftig an die Spitze treten könnte. Dabei gebe es auch jüngere Mitglieder. Zudem entwickelt sich innerorts eine neue Perspektive, auf die Bürgermeister Wilfried Mundt aufmerksam machte: Das Dorfgemeinschaftshaus erhält neue Toiletten und einen barrierefreien Eingang. In der ehemaligen Schule deckt das DRK regelmäßig den Tisch für das monatliche gemeinsame Frühstück. Der Vizepräsident des DRK-Regionsverbands Hannover, Hans-Joachim Sbresny, forderte den Ortsverein auf, mehr junge Mitglieder zu gewinnen. Leider sei in den Gemeinschaften eine zunehmende Überalterung zu beklagen. Über die lebendige Vielfalt im Ortsverein hatte zuvor Monika Wehl berichtet. Viele Veranstaltungen würden gemeinsam mit der Ortsgruppe des Sozialverbands organisiert mit der Folge, dass ein Ausflugsbus rasch voll besetzt ist oder sich wie beim Spargelessen im örtlichen Gasthaus eine lange Tafel ergibt. Gisela Tadje berichtete über den aus fünf Damen bestehenden Besuchskreis. 49 Jubilare erhielten von ihnen Glückwünsche aus besonderem Anlass. Ein Spargelessen im Mai, ein Blutspendetermin am 23. Juli im Gasthaus „Zur Linde”, eine Grillparty im August sowie eine Busfahrt zum Schiedersee im September könnten um einen weiteren Termin ergänzt werden. Die Vorsitzende will einen Experten mit einem Fachvortrag über chinesische Medizin gewinnen. Geehrt wurden Inge Röhr für 50 Jahre, Brunhild Tadje und Marlene Meyer für 45 Jahre, Lilo Schreiber für 40 Jahre und Karin Rönpage für 25 Jahre im Ortsverein. Noch länger dabei ist Anneliese Andreas nach jetzt 60 Jahren. Wegen einer Erkrankung musste sie jedoch kurzfristig absagen. Foto: al