(Pohle) | Schaumburger Wochenblatt

Blaulicht. (Foto: placeholder)

Polizei Bad Nenndorf sucht Zeugen nach Busunfall mit Grundschulkindern in Pohle

Die Polizei Bad Nenndorf sucht nach betroffenen Schülern und Zeugen eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstag, den 21.01.2025, gegen 14:00 Uhr in Pohle ereignete. Ein 51-jähriger Mann aus Bad Münder fuhr zu diesem Zeitpunkt mit einem Omnibus vom Typ Mercedes Evobus, in dem sich Grundschulkinder befanden, auf der Meinser Straße von Pohle in Richtung Meinsen. Der 51-Jährige kam mit seinem Bus nach links von der Fahrbahn ab und streifte eine Schutzplanke. Anschließend entfernte sich dieser zunächst von der Unfallstelle und setzte seine Busroute fort, um die im Bus befindlichen Grundschulkinder an den jeweiligen Haltestellen abzusetzen. Nach Abschluss der Route informierte er die Polizei und kehrte zum Unfallort zurück.
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Nur ein Trecker kann den Lkw aus der Wiese ziehen und den Fahrer aus der misslichen Lage befreien. (Foto: privat)

Verkehrschaos in Pohle

„Eine nicht enden wollende Autokolonne wälzte sich in Pohle durch den Baustellenbereich“, schildert Bürgermeister Jürgen Wilkening. „Das ging solange gut, bis ein 40-Tonnen-Sattelschlepper sich zwischen Schulstraße und Hauptstraße festgefahren hatte.“ Auslöser war ein Verkehrsunfall, der auf der Bundesautobahn in Fahrtrichtung Dortmund eine Sperrung zwischen Lauenau und Rehren erforderlich machte. „Viele Verkehrsteilnehmer versuchten daher über Pohle nach Rehren zu gelangen, obwohl die Ortsdurchfahrt auf der Landesstraße 439 für Fahrzeuge aller Art gesperrt ist“, erklärt der Bürgermeister die Zusammenhänge. Die Verkehrsschilder wurden von den Autofahrern missachtet. Aufgrund der Fahrzeuglänge konnte der Lkw die enge Einmündung in die Hauptstraße nicht passieren. Dahinter bildete sich ein langer Stau. Fahrzeugführer hätten sogar die Einbahnstraßenregelung in der Lindenstraße missachtet und fuhren entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung ein, kamen aber auch dort nicht weiter. „Denn dort stand ja der Lkw quer.“ Die genervten Pkw-Fahrer hätten daraufhin, „nicht zimperlich“, die komplette Baustellenabsperrung beiseitegeräumt. Absperrgitter und Absperrzäune wurden auf den Bürgersteig und teilweise auch in den Pohler Bach geworfen. „Erheblicher Sachschaden wurde verursacht“, so Wilkening. Letztendlich setzte dann der Lkw seine Fahrt fort, schrammte an der Leitplanke und dem Brückengeländer vorbei und erlitt auch Schäden am Auflieger.
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