Am vergangenen Wochenende, dem 21. und 22. Februar 2025, versammelten sich 230 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 zur niedersächsischen Landesrunde der Mathematik-Olympiade im Mathematischen Institut der Georg-August-Universität Göttingen. In zwei anspruchsvollen vierstündigen Klausuren stellten die jungen Talente ihre Kombinationsfähigkeit, ihr logisches Denken und ihren kreativen Umgang mit mathematischen Methoden unter Beweis.
Bei der feierlichen Siegerehrung am Samstag in der Aula der Universität überreichten Prof. Anja Sturm, Dekanin der Fakultät für Mathematik und Informatik, Oneyka Oshionwu, erste stellvertretende Bürgermeisterin von Göttingen, Tom Wedrins vom Niedersächsischen Kultusministerium und Olaf Brandes, Geschäftsführer der Stiftung NiedersachsenMetall, insgesamt 17 Gold-, 28 Silber- und 38 Bronzemedaillen sowie 22 Anerkennungspreise an die stolzen Teilnehmer.
Besonders freuten sich die Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Gymnasiums in Braunschweig über den ersten Platz des begehrten Schulpreises. Aus dem Landkreis Schaumburg konnte Felix Lerche vom Ratsgymnasium Stadthagen (Klasse 5) einen dritten Preis erringen. Anerkennungspreise gingen an Wiko Krusch vom Gymnasium Bad Nenndorf (Klasse 5), Lasse Duderstaedt vom Gymnasium Ernestinum Rinteln (Klasse 5) und Lias Trippel vom Ratsgymnasium Stadthagen (Klasse 7).
Imke Claußen, Vorsitzende des Vereins „Mathematik-Olympiade in Niedersachsen e. V.“ und selbst ehemalige Teilnehmerin, zog ein positives Fazit: „Die Teilnehmer hatten viel Spaß beim Lösen der Aufgaben und beim Freizeitprogramm die Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Ein großer Dank gilt den über 130 ehrenamtlichen Helfern, die diese Veranstaltung jedes Jahr möglich machen.“
Das hohe Leistungsniveau der Teilnehmer beeindruckte auch in diesem Jahr. Die Mathematik-Olympiade ist ein bundesweiter Wettbewerb, an dem jährlich mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. In Niedersachsen unterstützt die Stiftung NiedersachsenMetall den Wettbewerb finanziell, um junge Menschen für die MINT-Fächer zu begeistern. Olaf Brandes betont: „Mathematisches Denken fördert das Verständnis für Logik, das in allen MINT-Fächern notwendig ist. Die gezeigten Leistungen sind das Ergebnis von Begabung, Leidenschaft und der Unterstützung engagierter Lehrer.“