BÜCKEBURG (hb/m). Große Freude herrschte in der katholischen Gemeinde Bückeburg, als sich kürzlich Sebastian Kothe als Diakon vorstellte. Der Spross der Gemeinde war kurz zuvor in Rottenburg vom dortigen Weihbischof Thomas Maria Renz zum Diakon geweiht worden. Nach einem weiteren Ausbildungsjahr wird Kothe im nächsten Jahr zum Priester geweiht. Der Begriff „Diakon” kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Diener”. Dienen wollen die zum Diakon geweihten, meist verheirateten und in einem Beruf tätigen Männer, die die Nachfolge Christi leben. Konkret sind sie für Kranke und Notleidende in den Gemeinden da, verkünden das Wort Gottes und erfüllen liturgische Aufgaben. Kraft Amtes sollen Diakone die Feiern der Taufe, der Trauung und des Begräbnisses leiten sowie bei Gottesdiensten mitwirken. Die vom neuen Diakon bei der Vorstellung in der Heimatgemeinde gehaltene Predigt zum Thema „Wozu leben wir?” fand allgemeine Zustimmung; sie wird vielen in Erinnerung bleiben. In der Gemeinde war Sebastian Kothe während seiner Schülerzeit als Obermessdiener recht bekannt. Nach dem Abit lebte er einige Zeit in der Abtei Königsmünster bei Meschede. Als Vorbereitung auf den priesterlichen Dienst absolvierte er ein Praktikum in Hannover-Laatzen. Danach studierte er Theologie in Bonn und Tübingen. Seit dem letzten Jahr ist er im Priesterseminar Rottenburg. Foto: pr
Pfarrer Matthias Ziemens (l.) begrüßt Sebastian Kothe als neuen Diakon.