(Lauenau, Rodenberg) | Schaumburger Wochenblatt

Spielen ihre Rollen gut, „Verschwörungstheoretiker” (Ulrich Lange), „Motivations-Trainerin” (Eva Chabinskaja) und „Business-Frau” (Kathrin Symens) (Foto: wk)

Premiere der Laienspielgruppe Apelern begeistert

Im November hält für insgesamt sechs Vorführabende in Lauenau wieder einmal ein Zug. Genauer gesagt der ICE 6948 und das auch nur, weil dieser einen Notfall hat. Jedoch wurde natürlich bei weitem nicht die Deister-Süntel Bahnstrecke wieder reaktiviert und selbstverständlich hat Lauenau auch schon lange keinen Bahnhof mehr, die beschriebene Situation ist vielmehr Teil des neuen Theaterstücks „Es fährt kein Zug nach irgendwo“ aufgeführt von der Laienspielgruppe Apelern.
Jörg Jennerjahn präsentiert die aufsteigenden Mitgliederzahlen (Foto: wk)

Ein Boot für die DLRG Lauenau

Die DLRG-Ortsgruppe Lauenau blickte auf ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung auf ein ereignisreiches Jahr 2023 zurück. So unterstützen in der Freibadsaison einige Mitglieder das Lauenauer Mineralbad mit insgesamt 402 Stunden personellem Einsatz, damit das Freibad längere Öffnungszeiten anbieten konnte. Zum Jahresende hin wurde die Ortsgruppe dann schließlich noch einmal gefordert. Mit den Weihnachtsfeiertagen kam durch starke Regenfälle gleichzeitig das Hochwasser und drohte auch in der Samtgemeinde Rodenberg größere Ausmaße anzunehmen, die Mitglieder der Ortsgruppe leisteten auch hier zahlreiche ehrenamtliche Stunden. Einige Zeit vor dem Hochwasser keimte im Vorstand bereits der Wunsch nach einem eigenen Hochwasser-Rettungsboot, über dessen Beschaffung dann schließlich auf der Versammlung einstimmig dafür gestimmt wurde. Mit einem geschätzten finanziellen Aufwand von etwa 27 000 Euro wurde es in den Vereinshaushalt mit aufgenommen. Darin enthalten sei ein voll ausgestattetes Boot, inklusive entsprechendem Motor und passendem Anhänger. „Die Mittel dafür seien einkalkuliert und können bewerkstelligt werden“, so erklärte es Jörg Jennerjahn, Vorsitzender der Ortsgruppe. Ferner werden zusätzlich auch Fördermittel des Bundesverbands geprüft. Zur Hochwassersituation stand den DLRGlern ein Boot aus Bückeburg zur Verfügung, welches aber glücklicherweise nicht zum Einsatz kommen musste.
north