Die „Renndorfer”, eine Laufgruppe aus Bad Nenndorf, bestehend aus den Läufern Andrea Artelt, Frank Meyer, Sylvia Zakalowski, André Schäffer, Andrea Bublitz und Christel Schröder haben sich am vergangenen Sonnabend über die A2 und zahlreiche Umleitungen auf in die Bundeshauptstadt gemacht. Ziel war es beim 32. Berliner Halbmarathon anzutreten. Nachdem die Anreise noch unter widrigen Wetterbedingungen mit Regen, Sturm, Schnee und Graupel verlief, strahlte pünktlich zum Start die Sonne unter wolkenlosem Himmel. Allerdings bei kühlen Temperaturen. Etwa 30.000 Läufer hatten sich versammelt um die 21 Kilometer lange Strecke in Berlin zu bewältigen. Anfangs hieß es noch „Hauptsache ankommen”, doch nach einem tollen Rennen vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten konnten alle Renndorfer mit Zeiten um die 2,05 Stunden hoch zufrieden die Ziellinie überqueren.
Einig waren sich alle darüber, dass dieses nicht der letzte Berliner Halbmarathon gewesen sein sollte. Der Vattenfall Berliner Halbmarathon hat einen äußerst historischen Hintergrund: Die Wurzeln des größten und hochklassigsten deutschen Rennens liegen in beiden Teilen der einst geteilten Stadt. Im früheren Ost- und West-Berlin gab es entsprechende Laufveranstaltungen, die nach der Wende schon 1990 zu einem Rennen vereinigt wurden: Der Berliner Halbmarathon. Inzwischen ist er auf dem besten Weg, zu einem ähnlichen Klassiker wie der BMW Berlin-Marathon und Berliner Friedenslauf zu werden. Die Zeiten der Renndorfer im Überblick: Andrea Artelt (02:06:26), Frank Meyer (02:14:19), Sylvia Zakalowski (02:05:21), André Schäffer (02:06:20), Andrea Bublitz (02:05:27) und Christel Schröder (02:05:57). Foto: privat